Beruhigt ins Austauschjahr: Tipps für die Planung des ersten großen Auslandsabenteuers

Mit steigendem Impffortschritt und der Rückkehr in den Präsenzunterricht rückt auch das Thema eines potenziellen Austausch-Schuljahres bei immer mehr Familien wieder in den Fokus. Ein Schüleraustausch hilft Jugendlichen dabei, ihre interkulturellen Kompetenzen zu schulen, fördert die Selbstständigkeit und bietet nicht zuletzt die ideale Gelegenheit, sich eine Fremdsprache anzueignen. Die gute Nachricht: In weiten Teilen der Welt ist ein Austausch  2022 voraussichtlich wieder relativ problemlos möglich. Es gilt jedoch einige Punkte zu beachten, damit von der Planung bis zum Aufenthalt vor Ort alles glattläuft. Die ERGO Reiseversicherung gibt Hilfestellung, damit der Auslandsaufenthalt stressfrei gelingt.

Schülerin mit Gepäck am Flughafen

Unterstützung bei der Planung

Prinzipiell ist es zwar durchaus möglich, ein Auslandsjahr komplett in Eigenregie zu planen – mit der Hilfe einer entsprechenden Organisation sparen die Beteiligten aber eine ganze Menge Zeit und Mühe, auch wenn hier natürlich Kosten entstehen. Durch die Organisation erhalten Eltern und Kinder vor Ort professionelle Unterstützung, wenn es Probleme gibt. In Deutschland existieren rund 100 Organisationen oder Agenturen, die Schüleraustauschprogramme anbieten und sich je nach persönlichen Präferenzen mehr oder weniger für das eigene Vorhaben eignen. Es ist daher ratsam, die einzelnen Angebote genau zu vergleichen und sich dann zu entscheiden. Helfen können hierbei neben den Unternehmenswebseiten auch Infoabende, Beratungsgespräche oder spezielle Messen.

Sommer oder Winter

Wie auch hierzulande startet das neue Schuljahr in den Zielländern zwar nach den großen Sommerferien, die finden aber etwa auf der Südhalbkugel im Dezember und Januar statt. Schulbeginn ist dann nicht wie in Europa, sondern entsprechend Ende Januar oder im Februar – also genau dann, wenn in Deutschland die Halbjahreszeugnisse vergeben werden. Darüber hinaus gibt es für jedes Land spezielle Aufnahmekriterien, die Alter, Schulabschluss oder Sprachkenntnisse betreffen. Dies sollten Schüler und deren Eltern beachten, wenn es an die Planung geht. Die zehn beliebtesten Länder für Austauschschüler sind derzeit übrigens die USA, Kanada, Neuseeland, Großbritannien, Irland, Australien, Frankreich, Spanien, Costa Rica und Argentinien.

Der feine Unterschied

Je nach Zielland weichen unter Umständen kulturelle Bräuche, Verhaltensweisen oder Alltagsroutinen stark von den bekannten in Deutschland ab. Es ist daher auf jeden Fall ratsam, sich bereits vorab über die Kultur im Zielland zu informieren und sich mit den Eigenheiten vor Ort vertraut zu machen, um einen Kulturschock gleich zu Beginn des Austauschjahres zu vermeiden. Einige Agenturen bieten Kurse zur interkulturellen Vorbereitung an – diese Möglichkeit sollten Austauschschüler in spe unbedingt wahrnehmen. Schadet ebenfalls nie: Ein schönes Gastgeschenk oder eine persönliche Vorstellung mit Fotos bei der Gastfamilie vor Abreise – das erleichtert den Start, egal in welcher Kultur.

Der Dokumentencheck

Damit es bei der Einreise nicht zu bösen Überraschungen kommt, ist dieser Teil entscheidend: Rechtzeitig vor der Abreise sollte – insbesondere in Zeiten von Corona – eingehend geprüft werden, welche Dokumente, Nachweise oder auch Impfungen vorausgesetzt werden und ob für die Einreise im Zielland ein bestimmtes Visum benötigt wird. Zudem bietet sich gegebenenfalls eine Kreditkarte an, mit der im Ausland kostenfrei Bargeld abgehoben werden kann. Für einen längeren Auslandsaufenthalt, wie es bei einem Schüleraustausch der Fall ist, sind neben einer Reiserücktritts- inkl. Reiseabbruch- und Auslandskranken-versicherung auch eine Unfall-, Haftpflicht- und Unterbrechungsversicherung ratsam - etwa von der ERGO Reiseversicherung. Es sollte vorab recherchiert werden, welche Versicherungen in den Leistungen der Austausch-Organisation bereits inkludiert sind und welche zusätzlich abgeschlossen werden sollten.

Ich packe meinen Koffer

Es ist soweit: Endlich geht es ans Kofferpacken und die Abreise steht kurz bevor. Hierfür stehen im Internet zahlreiche kostenfreie Packlisten zur Verfügung, die sicherstellen, dass auf der langen Reise nichts vergessen wird. Neben einer gut ausgestatteten Reiseapotheke sollten Austauschschüler und deren Eltern darauf achten, dass keine Gegenstände im Gepäck sind, die laut den Einfuhrbestimmungen des Ziellandes verboten sind – so kann vermieden werden, dass beispielsweise schöne Gastgeschenke dem Zoll zum Opfer fallen. Ebenfalls unerlässlich: Eine Liste mit zentralen Kontakten, etwa der deutschen Botschaft im Gastland, der lokalen Vertretung der Austauschorganisation etc. Wenn dann noch das Lieblings-Kissen oder Familienfoto im Gepäck ist, steht einem spannenden Schüleraustausch nichts mehr im Wege.


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