Heftige Grippewelle in den USA

Wer in Kürze eine Reise in die USA plant, sollte sich noch vor der Reise gegen Grippe impfen lassen. Insbesondere Personen „mit einem hohen Risiko für schwere Grippe-Komplikationen wie Kleinkinder, Schwangere, Personen mit chronischen Krankheiten (wie Asthma, Diabetes oder Herz- und Lungenkrankheiten) und Menschen im Alter über 65 Jahren“ sollten sich nach CDC mit einer Impfung vor der Grippeinfektion schützen.

Viele US-Bundesstaaten sind besonders hart getroffen: Laut der amerikanischen Tageszeitung „ The Times“ sind bereits zehntausende Menschen erkrankt und mindestens 20 Todesfälle bei Kindern wurden registriert. Allein im Bundesstaat New York sind etwa 20.000 Menschen an Influenza erkrankt, die Fallzahl liegt damit fast fünfmal so hoch wie im Vorjahr. In New York und in Boston wurde von den Behörden der Gesundheitsnotstand ausgerufen. Zwar ist das Ausmaß der Grippewelle in New York besonders dramatisch, doch auch in anderen Bundesstaaten wie Alabama, Colorado, Louisiana, Michigan, Minnesota, Mississippi, Oklahoma , Pennsylvania, Tennessee oder Texas hat die diesjährige Grippewelle laut CDC (Centers for Disease Control and Prevention) ein schweres Ausmaß angenommen. Eine moderate Grippe-Aktivität wurde aus sechzehn Staaten wie beispielsweise Arizona, Florida, Indiana, Maryland, Ohio oder Washington gemeldet. Eine lediglich minimale Grippe-Aktivität erlebt zum Beispiel Kalifornien.


Angesichts des deutlichen Anstiegs der registrierten Grippeerkrankten zum Vorjahr wies Gouverneur Cuomo erneut auf die Bedeutung der Grippeschutzimpfung zur Vermeidung von Epidemien hin.


Neben der Schutzimpfung können aber auch einfache Maßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen, Abstand zu erkrankten Personen und das Vermeiden des Kontakts mit anderen Menschen im Falle einer eigenen Erkrankung helfen, die Ausbreitung der Infektion zu vermeiden.
Aktuelle Informationen finden Sie auch hier, beim Centrum für Reisemedizin (CRM).

  



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